Brownies und Gemüse?
Beim ersten Gedanken klingt diese Kombination vielleicht ein wenig ungewöhnlich.
Schokolade, Butter, Kakao – und dann plötzlich Rote Bete?
Aber genau hier lohnt es sich, neugierig zu bleiben.
Denn die Rote Bete übernimmt in diesen Rote-Bete-Brownies eine ziemlich clevere Aufgabe: Sie sorgt für viel Feuchtigkeit und trägt dazu bei, dass die Brownies innen wunderbar weich und saftig werden.
Der typische Rote-Bete-Geschmack tritt dabei überraschend weit in den Hintergrund.
Was bleibt, ist vor allem:
intensiver Schokoladengeschmack, eine dunkle Farbe, ein weicher Browniekern und knackige Walnüsse.
Und genau das macht dieses Rezept zu einem dieser kleinen Küchenexperimente, bei denen man nach dem ersten Stück vermutlich denkt:
Warum habe ich das nicht schon früher ausprobiert?
Besonders schön finde ich die Brownies für Herbst und Winter.
Wenn draußen die Tage kürzer werden, eine Tasse Kaffee auf dem Tisch steht und der Duft nach geschmolzener Schokolade durch die Küche zieht, passt dieses Rezept einfach perfekt.
Und wer seinen Gästen zunächst gar nicht verrät, was sich im Teig versteckt, darf anschließend einmal raten lassen.
Die Antwort „Rote Bete“ dürfte ziemlich weit unten auf der Liste landen.
Warum Rote Bete in Brownies?
Rote Bete bringt von Natur aus viel Feuchtigkeit mit.
Genau das können wir uns beim Backen zunutze machen.
Das fein pürierte Gemüse verbindet sich mit Schokolade, Butter, Kakao und Eiern zu einem schweren, feuchten Teig.
Im Backofen entsteht daraus kein luftiger Kuchen.
Und das soll auch gar nicht passieren.
Ein guter Brownie darf schließlich:
- kompakt,
- saftig,
- fudgy,
- schokoladig
- und innen leicht feucht
sein.
Die Rote Bete unterstützt genau diese Konsistenz.
Hinzu kommt ihre leichte erdige Note, die besonders gut zu dunkler Schokolade passt.
Das EDEKA-Grundrezept kombiniert dafür 330 g gegarte Rote Bete mit 200 g Zartbitterschokolade, 160 g Butter und 40 g Backkakao.
Schmecken Rote-Bete-Brownies wirklich nach Roter Bete?
Das ist wahrscheinlich die wichtigste Frage überhaupt.
Die kurze Antwort:
Deutlich weniger, als man erwarten würde.
Die Zartbitterschokolade und der Backkakao bringen so viel kräftiges Schokoladenaroma mit, dass die Rote Bete eher im Hintergrund bleibt.
Je nachdem, wie empfindlich du auf den charakteristischen erdigen Geschmack reagierst, kannst du eine ganz leichte Note wahrnehmen.
Aber sie wirkt eher wie eine zusätzliche Tiefe im Schokoladengeschmack als wie Gemüse.
Vanille, brauner Zucker und Walnüsse runden das Ganze zusätzlich ab.
Rote-Bete-Brownies Rezept
Menge: ca. 16 Stück
Vorbereitung: ca. 25 Minuten
Backzeit: ca. 35–40 Minuten
Gesamtzeit: rund 60 Minuten plus Auskühlen
Schwierigkeit: einfach
Ernährungsform: vegetarisch
Diese Eckdaten und die Grundmengen orientieren sich am EDEKA-Rezept.
Zutaten
Für eine Brownieform brauchst du:
- 330 g gegarte Rote Bete
- 200 g Zartbitterschokolade
- 160 g Butter
- 4 Eier
- 160 g braunen Zucker
- 1 TL Vanilleextrakt
- ½ TL Salz
- 110 g Weizenmehl Type 405
- 40 g Backkakao
- 1½ TL Backpulver
- 80 g Walnusskerne
Rote-Bete-Brownies selber machen
1. Backofen und Form vorbereiten
Heize den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze beziehungsweise 160 °C Umluft vor.
Lege deine Brownieform mit Backpapier aus.
Lass an zwei gegenüberliegenden Seiten etwas Backpapier überstehen.
Damit kannst du den fertigen Brownie später leichter aus der Form heben.
2. Rote Bete fein pürieren
Schneide die bereits gegarte Rote Bete zunächst in grobe Stücke.
Gib sie anschließend in ein hohes Gefäß und püriere sie möglichst fein.
Das EDEKA-Rezept verarbeitet die gegarte Rote Bete ebenfalls zu einem feinen Püree, bevor sie in den Teig kommt.
Wichtig für die Konsistenz
Je feiner das Püree, desto gleichmäßiger wird später der Brownieteig.
Große Rote-Bete-Stückchen möchten wir hier nicht haben.
Idealerweise entsteht eine dicke, glatte Creme.
Kann ich vakuumierte Rote Bete verwenden?
Ja – und für dieses Rezept ist das sogar besonders praktisch.
Bereits gegarte, vakuumierte Rote Bete spart dir einen kompletten Arbeitsschritt.
Achte lediglich darauf, dass du naturbelassene Rote Bete verwendest.
Süß-sauer eingelegte Rote Bete aus dem Glas ist für Brownies nicht geeignet.
Essig und Gewürzlake würden den Geschmack deutlich verändern.
3. Schokolade und Butter schmelzen
Hacke die Zartbitterschokolade grob.
Gib sie zusammen mit der Butter in eine hitzebeständige Schüssel und schmelze beides langsam über einem Wasserbad.
Rühre zwischendurch vorsichtig um.
Sobald eine glatte, glänzende Schokoladenmasse entstanden ist, nimmst du die Schüssel vom Wasserbad.
Anschließend etwas abkühlen lassen.
Die Mischung sollte noch flüssig, aber nicht mehr sehr heiß sein.
Warum die Schokolade nicht zu heiß sein darf
Später kommen Eier in den Teig.
Ist die Schokoladen-Butter-Mischung noch sehr heiß, kann das problematisch werden.
Deshalb:
Lieber einige Minuten warten.
Handwarm ist vollkommen ausreichend.
4. Eier und Zucker cremig schlagen
Gib Eier, braunen Zucker, Vanilleextrakt und Salz in eine große Rührschüssel.
Schlage alles ungefähr zwei bis drei Minuten cremig.
Genau diese Reihenfolge sieht auch die Rezeptvorlage vor.
Die Masse muss nicht extrem luftig werden.
Ein bisschen Volumen hilft aber dabei, dass die Brownies später nicht zu schwer wirken.
5. Schokolade einarbeiten
Gieße die leicht abgekühlte Schokoladen-Butter-Mischung langsam zur Eiermasse.
Dabei kontinuierlich rühren.
Jetzt wird es bereits ziemlich schokoladig.
6. Rote-Bete-Püree hinzufügen
Gib anschließend das fein pürierte Gemüse dazu.
Rühre nur so lange, bis eine gleichmäßige Masse entstanden ist.
Die Farbe sieht jetzt vermutlich etwas ungewöhnlich aus – irgendwo zwischen dunkler Schokolade und tiefem Rot.
Nach dem Backen wird davon optisch allerdings kaum noch etwas zu erkennen sein.
7. Trockene Zutaten vermischen
Vermische:
Mehl, Backkakao und Backpulver.
Siebe die Mischung anschließend zur Schokoladenmasse.
Das Sieben hilft dabei, mögliche Kakao- oder Mehlklümpchen zu vermeiden.
Jetzt nicht zu lange rühren
Einer der wichtigsten Brownie-Tipps überhaupt:
Sobald das Mehl im Teig ist, solltest du möglichst wenig rühren.
Nur so lange, bis keine trockenen Mehlstellen mehr sichtbar sind.
Zu langes Rühren kann dazu führen, dass sich zu viel Gluten entwickelt.
Das Ergebnis wird dann eher kuchenartig statt weich und fudgy.
8. Walnüsse dazugeben
Hacke die Walnüsse grob beziehungsweise fein nach deinem Geschmack und hebe sie unter den Teig.
Im Originalrezept kommen 80 g Walnusskerne hinein.
Ich würde einige Stücke ruhig etwas größer lassen.
Dann bekommst du später beim Reinbeißen einen schönen Kontrast:
weicher Brownie + knackige Walnuss.
9. Brownies backen
Gib den Teig in die vorbereitete Form und streiche ihn gleichmäßig glatt.
Backe die Rote-Bete-Brownies auf der mittleren Schiene ungefähr 35–40 Minuten.
Aber:
Verlass dich bei Brownies nicht ausschließlich auf die Uhr.
Jeder Backofen arbeitet etwas anders.
Die perfekte Stäbchenprobe für Brownies
Bei einem klassischen Rührkuchen heißt es meistens:
Das Stäbchen muss sauber herauskommen.
Bei Brownies gilt das nicht unbedingt.
Wenn du einen wirklich saftigen, fudgy Brownie möchtest, dürfen am Holzstäbchen noch einige feuchte Krümel hängen.
Nicht flüssiger Teig.
Aber eben auch kein vollkommen trockenes Stäbchen.
Sind die Brownies komplett durchgetrocknet, waren sie häufig schon etwas zu lange im Ofen.
Warum Brownies nach dem Backen noch weich wirken dürfen
Direkt aus dem Ofen sind die Brownies noch sehr empfindlich.
Das Innere wirkt möglicherweise weicher, als du erwartet hast.
Das ist völlig normal.
Während sie abkühlen:
- stabilisiert sich die Struktur,
- die Schokolade wird fester
- und die Brownies lassen sich anschließend sauber schneiden.
Deshalb unbedingt Geduld haben.
10. Vollständig auskühlen lassen
Lass die Brownies vollständig in beziehungsweise auf der Form auskühlen.
Erst danach schneiden.
Das EDEKA-Rezept empfiehlt ebenfalls, die Brownies vor dem Schneiden komplett abkühlen zu lassen.
Und ja:
Das ist wahrscheinlich der schwierigste Teil des gesamten Rezepts.
Denn warme Schokolade riecht leider ziemlich überzeugend.
So schneidest du perfekte Brownie-Quadrate
Wenn du schöne, saubere Stücke möchtest, gibt es einen kleinen Trick.
Verwende ein großes scharfes Messer.
Tauche es kurz in heißes Wasser.
Trockne es anschließend vollständig ab und schneide durch den Brownie.
Nach jedem Schnitt das Messer wieder säubern.
So bleiben deutlich weniger Krümel und Schokoladenreste an der Klinge hängen.
Was macht diese Brownies besonders saftig?
Hier spielen mehrere Zutaten zusammen.
Rote Bete
Sie bringt Feuchtigkeit in den Teig.
Butter
Sie sorgt für Fülle und eine weiche Textur.
Geschmolzene Schokolade
Sie macht die Brownies kompakter und intensiver als reiner Kakao.
Eier
Sie geben Struktur.
Brauner Zucker
Er bringt neben Süße auch eine leicht karamellige Note.
Das Zusammenspiel sorgt dafür, dass diese Brownies deutlich mehr sind als einfach nur ein Schokoladenkuchen mit Gemüse.
Welche Schokolade eignet sich am besten?
Zartbitterschokolade passt besonders gut.
Sie ist kräftig genug, um mit der erdigen Rote-Bete-Note zu harmonieren.
Eine Schokolade im Bereich von ungefähr 60–70 % Kakao funktioniert meist sehr gut.
Du kannst natürlich experimentieren.
Mit sehr dunkler Schokolade werden die Brownies herber.
Mit einer milderen Zartbitterschokolade etwas süßer.
10 Variationen für Rote-Bete-Brownies
Das Grundrezept lässt sich wunderbar verändern.
1. Rote-Bete-Brownies mit Schokostückchen
Heb zusätzlich einige grob gehackte Schokoladenstücke unter den Teig.
Beim Backen entstehen kleine weiche Schokoladeninseln.
2. Mit weißer Schokolade
Weiße Schokoladenstücke bilden einen spannenden Kontrast zum dunklen Brownie.
Auch optisch sieht das beim Anschneiden wunderschön aus.
3. Mit Pekannüssen
Statt Walnüssen kannst du Pekannüsse verwenden.
Sie schmecken etwas milder und leicht karamellig.
4. Ohne Nüsse
Wenn du keine Nüsse möchtest, lässt du sie einfach weg.
Für zusätzlichen Crunch eignen sich alternativ Schokoladenstückchen.
5. Mit Espresso
Ein kleiner Espresso beziehungsweise etwas Espressopulver verstärkt den Schokoladengeschmack.
Der Brownie schmeckt dadurch nicht zwingend stark nach Kaffee.
Schokolade wirkt einfach noch intensiver.
6. Mit Orange
Rote Bete, dunkle Schokolade und Orange sind eine tolle Kombination.
Gib etwas fein abgeriebene Bio-Orangenschale in den Teig.
Das bringt Frische hinein.
7. Mit Zimt
Eine kleine Prise Zimt macht die Brownies besonders gemütlich.
Perfekt für Herbst und Winter.
8. Mit Schokoladenglasur
Für richtig intensive Schokoladenbrownies kannst du nach dem Auskühlen eine dünne Ganache darübergeben.
Dafür Schokolade mit warmer Sahne verrühren und auf dem Brownie verstreichen.
9. Mit Meersalz
Ein paar feine Salzflocken auf der Schokoladenglasur schmecken fantastisch.
Süß, herb und salzig gleichzeitig.
10. Als Dessert-Brownie
Serviere einen noch leicht warmen Brownie mit:
Vanilleeis, Beeren und etwas geschmolzener Schokolade.
Dann wird aus dem einfachen Blechkuchen ein richtiges Dessert.

Rote-Bete-Brownies für Kinder
Gerade bei Kindern kann dieses Rezept ziemlich spannend sein.
Denn optisch sehen die fertigen Stücke zunächst einfach nach klassischen Schokoladenbrownies aus.
Wer möchte, kann aus dem Backen ein kleines Rätsel machen:
„Welche geheime Zutat steckt im Brownie?“
Mit der Antwort Rote Bete rechnen vermutlich die wenigsten.
Falls Walnüsse nicht beliebt sind, kannst du sie problemlos weglassen oder durch Schokostückchen ersetzen.
Kann ich die Brownies vorbereiten?
Ja.
Eigentlich sind Brownies sogar ein ziemlich dankbares Vorbereitungsrezept.
Du kannst sie am Vortag backen und vollständig auskühlen lassen.
Danach luftdicht verpacken.
Am nächsten Tag sind sie häufig besonders schön kompakt und saftig.
Perfekt für:
Geburtstag, Brunch, Kuchenbuffet, Familienfeier oder einfach den Sonntagskaffee.
Wie bewahre ich Rote-Bete-Brownies auf?
Bewahre sie in einem luftdicht verschlossenen Behälter auf.
So trocknen die Schnittflächen nicht so schnell aus.
Bei normaler Raumtemperatur halten sie sich einige Tage.
Bei sehr warmer Raumtemperatur würde ich sie eher kühl lagern.
Vor dem Essen kannst du sie rechtzeitig aus dem Kühlschrank nehmen, damit die Schokolade wieder etwas weicher wird.
Kann ich Rote-Bete-Brownies einfrieren?
Ja.
Brownies eignen sich grundsätzlich sehr gut zum Einfrieren.
Am praktischsten:
Schneide sie bereits in einzelne Quadrate.
Lege zwischen die Stücke etwas Backpapier.
Dann kannst du später genau so viele auftauen, wie du brauchst.
Bei Zimmertemperatur auftauen lassen.
Für einen warmen Dessert-Brownie kannst du ein Stück anschließend ganz kurz erwärmen.
Was tun, wenn meine Brownies trocken geworden sind?
Meist lag es an einer zu langen Backzeit.
Gerade bei Brownies sind wenige Minuten entscheidend.
Für das nächste Mal:
früher mit der Stäbchenprobe beginnen.
Und daran denken:
Feuchte Krümel sind vollkommen okay.
Was tun, wenn meine Brownies innen noch flüssig sind?
Saftig ist gut.
Roh allerdings nicht.
Wenn beim Anschneiden richtig flüssiger Teig austritt, waren die Brownies zu kurz im Ofen.
Deshalb die Form nicht sofort nach Zeitangabe herausnehmen, sondern immer zusätzlich den Garpunkt kontrollieren.
Warum fällt mein Brownie nach dem Backen etwas zusammen?
Ein leichtes Absinken ist bei sehr saftigen Brownies nicht ungewöhnlich.
Sie enthalten deutlich weniger Mehl und mehr feuchte Zutaten als klassischer Rührkuchen.
Genau dadurch entsteht die gewünschte kompakte Konsistenz.
Solange die Mitte durchgegart und nicht roh ist, ist ein niedriger Brownie absolut kein Problem.
Wie kann ich die Brownies hübsch servieren?
Eigentlich brauchen sie nicht viel.
Die dunkle Schokolade und die rustikale Oberfläche sehen bereits sehr appetitlich aus.
Für einen hübschen Kaffeetisch kannst du sie beispielsweise mit:
- etwas Backkakao,
- wenigen gehackten Walnüssen,
- frischen Himbeeren,
- Erdbeeren,
- Brombeeren
- oder einer dünnen Schokoladenglasur
servieren.
Auf einem hellen Keramikteller wirkt der dunkle Brownie besonders schön.
Rote-Bete-Brownies für Herbst und Winter
Es gibt Rezepte, die sich für mich automatisch nach einer bestimmten Jahreszeit anfühlen.
Diese Brownies gehören definitiv in die kühlere Hälfte des Jahres.
Vielleicht liegt es an der tiefen Schokoladenfarbe.
Vielleicht an den Walnüssen.
Oder daran, dass Rote Bete einfach perfekt in Herbst und Winter passt.
Ein Stück Brownie.
Eine heiße Tasse Kaffee oder Tee.
Draußen Regen.
Drinnen Schokolade.
Schlechter könnte ein Nachmittag wirklich laufen.
Häufige Fragen zu Rote-Bete-Brownies
Kann ich frische Rote Bete verwenden?
Ja, sie muss für dieses Rezept allerdings zunächst gegart werden.
Die Rezeptbasis verwendet bereits gegarte Rote Bete.
Kann ich vakuumierte Rote Bete nehmen?
Ja. Das ist sogar die schnellste Variante.
Achte darauf, dass sie naturbelassen und nicht in Essig eingelegt ist.
Schmecken die Brownies stark nach Roter Bete?
Die kräftige Schokolade und der Kakao dominieren deutlich. Eine leichte erdige Note kann im Hintergrund wahrnehmbar bleiben.
Warum kommt Rote Bete in Brownies?
Sie bringt vor allem Feuchtigkeit und unterstützt eine besonders saftige, kompakte Konsistenz.
Kann ich die Walnüsse weglassen?
Ja.
Du kannst sie ersatzlos streichen oder durch andere Nüsse beziehungsweise Schokoladenstücke ersetzen.
Wie erkenne ich, dass die Brownies fertig sind?
Die Oberfläche sollte gesetzt sein. Bei der Stäbchenprobe dürfen noch feuchte Krümel haften, der Teig sollte aber nicht mehr flüssig sein.
Muss ich die Brownies vollständig auskühlen lassen?
Für saubere Stücke unbedingt.
Während des Abkühlens stabilisiert sich die Konsistenz deutlich.
Wenn Gemüse plötzlich nach Schokolade schmeckt
Vielleicht ist genau das der Grund, warum dieses Rezept so viel Spaß macht.
Niemand schaut eine Rote-Bete-Knolle an und denkt spontan:
Brownie.
Und trotzdem funktioniert die Kombination erstaunlich gut.
Aus einer Zutat, die normalerweise neben Kartoffeln, Salat oder Ziegenkäse auf dem Teller landet, entsteht plötzlich ein richtig saftiges Schokoladengebäck.
Die Rote Bete drängt sich dabei gar nicht in den Vordergrund.
Sie arbeitet eher heimlich im Hintergrund.
Sie bringt Feuchtigkeit.
Etwas Tiefe.
Eine wunderbar kompakte Konsistenz.
Und überlässt der Schokolade trotzdem die Hauptrolle.
Genau deshalb sind Rote-Bete-Brownies für mich eines dieser Rezepte, die man zumindest einmal ausprobieren sollte.
Im schlimmsten Fall hast du danach Brownies.
Und damit lässt sich ziemlich gut leben.
