Draußen wird es langsam früher dunkel. Die ersten Blätter sammeln sich auf dem Gehweg, der Lieblingspullover wandert wieder nach vorne in den Kleiderschrank und plötzlich beginnt diese Jahreszeit, in der eine warme Tasse zwischen beiden Händen fast genauso gemütlich ist wie eine Decke auf dem Sofa.
Kaffee?
Immer gerne.
Tee?
Natürlich.
Aber manchmal darf es auch etwas völlig anderes sein.
Genau dafür ist dieser Rote-Bete-Latte gemacht.
Schon beim Eingießen passiert etwas Besonderes: Aus Milch und Roter Bete entsteht ein wunderschöner rosafarbener Drink, der irgendwo zwischen kräftigem Pink und zartem Rosa schimmert. Dazu kommen warme Vanille, eine leichte Süße durch Ahornsirup sowie ein Hauch Zimt und Ingwer.
Und plötzlich wird aus einer eher unscheinbaren Gemüseknolle ein richtig gemütliches Herbstgetränk.
Keine Sorge: Der Rote-Bete-Latte schmeckt nicht wie flüssiger Salat.
Die erdige Note der Roten Bete wird durch Vanille, Ahornsirup, Zimt und Ingwer deutlich weicher und bekommt dadurch einen überraschend runden Geschmack. Genau diese Aromenkombination verwendet auch die Rezeptbasis von EDEKA.
Das Beste: Der Pink Latte ist in ungefähr zehn Minuten fertig.
Perfekt also für einen kalten Nachmittag, einen ruhigen Morgen oder einfach für den Moment, in dem der übliche Kaffee mal Pause hat.
Was ist ein Rote-Bete-Latte?
Ein Rote-Bete-Latte, oft auch Beetroot Latte oder Pink Latte genannt, ist ein warmes Milchgetränk mit Roter Bete.
Anders als der klassische Latte Macchiato enthält die Grundversion keinen Kaffee. Gemeinsam haben beide Getränke vor allem die warme, aufgeschäumte Milch. Wer Kaffee möchte, kann allerdings zusätzlich einen Espresso hineingeben – genau diese Variante schlägt auch EDEKA als mögliche Abwandlung vor.
Bei diesem Rezept trifft die Rote Bete auf:
- Vanille
- Ahornsirup
- Zimt
- Ingwer
- warme, aufgeschäumte Milch
Dadurch entsteht ein cremiges Heißgetränk, das gleichzeitig süß, würzig und leicht erdig schmeckt.
Und natürlich ist da noch diese Farbe.
Denn die braucht wirklich keinerlei Lebensmittelfarbe.
Das leuchtende Pink entsteht ganz natürlich durch die Rote Bete.
Warum du diesen Pink Latte ausprobieren solltest
Ich gebe zu:
Rote Bete wäre wahrscheinlich nicht die erste Zutat, die man spontan neben Milchaufschäumer, Vanille und Zimt stellen würde.
Aber genau das macht dieses Rezept so spannend.
Der Rote-Bete-Latte ist:
- in etwa 10 Minuten zubereitet
- herrlich cremig
- angenehm süß
- ohne Kaffee möglich
- wunderschön pink
- vegetarisch
- einfach vegan abwandelbar
- ideal für Herbst und Winter
- ein besonderer Ersatz für Kakao oder klassischen Milchkaffee
- auch für Gäste ein echter Hingucker
Besonders schön finde ich, dass du den Geschmack sehr leicht anpassen kannst.
Mehr Zimt?
Kein Problem.
Weniger süß?
Einfach weniger Ahornsirup.
Mehr Würze?
Etwas Ingwer dazu.
Und wer morgens auf seinen Kaffee nicht verzichten möchte, gibt einfach einen Espresso hinein.
Rote-Bete-Latte Rezept
Portionen: 4
Zubereitungszeit: ca. 10 Minuten
Gesamtzeit: ca. 10 Minuten
Schwierigkeit: einfach
Ernährungsform: vegetarisch und laut Rezeptbasis glutenfrei
Die folgenden Grundmengen orientieren sich am Rote-Bete-Latte-Rezept von EDEKA.
Zutaten
- 1 Knolle Rote Bete
- 1 Vanilleschote
- 800 ml Milch
- 4 TL Ahornsirup
- ½ TL Zimt
- 1 Prise gemahlener Ingwer
Außerdem hilfreich
- Pürierstab oder leistungsfähiger Mixer
- hohes Rührgefäß
- kleiner Topf
- Milchaufschäumer
- vier hitzebeständige Gläser oder Tassen
- langstieliger Löffel
Rote-Bete-Latte selber machen – so geht’s
1. Rote Bete vorbereiten
Schäle die Rote Bete und schneide sie anschließend in möglichst kleine Würfel.
Je kleiner die Stücke sind, desto leichter lassen sie sich später fein pürieren.
Wichtig
Rote Bete färbt sehr intensiv.
Wenn du keine pinken Hände möchtest, sind Küchenhandschuhe ziemlich praktisch.
Auch Schneidebretter aus hellem Holz können die Farbe aufnehmen. Ein Kunststoffbrett oder eine gut abwischbare Unterlage ist deshalb oft die unkompliziertere Wahl.
2. Vanille vorbereiten
Schneide die Vanilleschote der Länge nach auf.
Kratze das Vanillemark vorsichtig mit der Rückseite eines kleinen Messers heraus.
Schon dabei entsteht dieser typische warme Vanilleduft, der später hervorragend mit der Roten Bete harmoniert.
3. Pinke Rote-Bete-Milch pürieren
Gib die Rote-Bete-Würfel zusammen mit:
- Vanillemark
- Ahornsirup
- etwa 200 ml Milch
in ein hohes Rührgefäß.
Püriere alles sehr gründlich.
Im Originalrezept werden zunächst diese 200 ml Milch zusammen mit Roter Bete, Vanille und Ahornsirup fein püriert.
Hier lohnt sich ein bisschen Geduld.
Je feiner die Rote Bete püriert wird, desto angenehmer wird später die Konsistenz des Drinks.
4. Restliche Milch erwärmen
Gib die restliche Milch in einen kleinen Topf.
Erwärme sie langsam bei mittlerer Hitze und rühre zwischendurch um.
Sie soll schön heiß werden, aber nicht wild kochen.
5. Zimt und Ingwer vermischen
Vermische den Zimt mit einer kleinen Prise gemahlenem Ingwer.
Die Gewürzmischung kommt später als feines Topping auf den fertigen Latte.
Gerade beim Ingwer würde ich zunächst wirklich sparsam bleiben.
Zu viel davon kann den sanften Vanille-Rote-Bete-Geschmack schnell überdecken.
6. Rote-Bete-Mischung verteilen
Verteile die pinke Rote-Bete-Milch auf vier Gläser oder Tassen.
Wenn du transparente Gläser verwendest, kommt die Farbe besonders schön zur Geltung.
7. Milch aufschäumen
Schäume die warme Milch mit einem Milchaufschäumer auf.
Für einen besonders schönen Latte darf ruhig eine ordentliche Schicht cremiger Milchschaum entstehen.
Gieße die warme Milch anschließend langsam zur Rote-Bete-Mischung.
8. Für den Pink-Latte-Look sorgen
Jetzt kommt mein Lieblingsteil.
Rühre den Latte nur ganz leicht mit einem langstieligen Löffel um.
Dadurch vermischen sich die einzelnen Schichten nicht sofort vollständig.
Stattdessen entsteht ein wunderschöner Farbverlauf von kräftigem Pink zu hellem Rosa beziehungsweise weißem Milchschaum.
Genau dieses leichte Verrühren für einen Farbverlauf gehört auch zur Zubereitung der Rezeptvorlage.
Zum Schluss etwas von der Zimt-Ingwer-Mischung darübergeben.
Und dann:
Tasse schnappen, Lieblingsplatz suchen und warm genießen.
Wie schmeckt Rote-Bete-Latte eigentlich?
Das ist vermutlich die erste Frage, wenn man das Getränk noch nie probiert hat.
Die Rote Bete bleibt natürlich geschmacklich erkennbar.
Aber sie dominiert nicht unbedingt.
Durch den Ahornsirup bekommt der Latte eine milde Süße.
Vanille macht ihn weich und fast ein wenig dessertartig.
Zimt sorgt für Wärme.
Und Ingwer bringt im Hintergrund eine kleine würzige Spitze hinein.
Dadurch entsteht ein Getränk, das irgendwo zwischen:
cremiger Gewürzmilch, Winterdrink und leicht erdigem Pink Latte
liegt.
Wer generell Rote Bete mag, dürfte mit der Kombination wenig Probleme haben.
Wer dem Geschmack eher skeptisch gegenübersteht, sollte zunächst etwas weniger Rote Bete beziehungsweise etwas mehr Milch verwenden.
Mein Trick für einen besonders cremigen Rote-Bete-Latte
Der wichtigste Punkt ist tatsächlich das Pürieren.
Die Rote Bete sollte möglichst fein verarbeitet werden.
Wenn du einen leistungsfähigen Standmixer besitzt, kannst du ihn anstelle eines Pürierstabs verwenden.
Für eine besonders glatte Konsistenz kannst du die Rote-Bete-Mischung anschließend zusätzlich durch ein sehr feines Sieb geben.
Dadurch entfernst du größere Pflanzenfasern und bekommst ein deutlich feineres Getränk.
So gelingt perfekter Milchschaum
Für den typischen Latte-Look ist cremiger Milchschaum natürlich besonders schön.
Ein paar kleine Tricks helfen:
Milch nicht kochen
Wird die Milch zu heiß, kann das Aufschäumen schwieriger werden.
Erwärme sie deshalb lieber langsam.
Passendes Gefäß verwenden
Beim Aufschäumen braucht die Milch Platz.
Fülle das Gefäß deshalb nicht bis zum Rand.
Direkt verwenden
Milchschaum fällt mit der Zeit wieder zusammen.
Am schönsten sieht dein Pink Latte deshalb aus, wenn du ihn direkt nach dem Aufschäumen zusammensetzt.
Welche Milch eignet sich für Pink Latte?
Du kannst ganz normale Kuhmilch verwenden.
Wenn du besonders viel cremigen Schaum möchtest, funktioniert eine Milch mit etwas höherem Fett- beziehungsweise Eiweißanteil häufig sehr gut.
Aber auch pflanzliche Alternativen funktionieren.
EDEKA weist ebenfalls darauf hin, dass sich der Pink Latte durch den Austausch der Kuhmilch gegen eine Pflanzenalternative vegan zubereiten lässt.
Gute pflanzliche Alternativen sind:
- Haferdrink
- Mandeldrink
- Sojadrink
- Cashewdrink
Für viel Schaum sind speziell als Barista-Version gekennzeichnete Pflanzendrinks oft praktisch.
Rote-Bete-Latte vegan zubereiten
Die vegane Variante ist denkbar einfach.
Du ersetzt lediglich die Kuhmilch durch deine Lieblings-Pflanzenmilch.
Besonders gut gefällt mir hier Haferdrink.
Seine leichte natürliche Süße passt wunderbar zu:
- Roter Bete
- Zimt
- Vanille
- Ahornsirup
Wenn du einen möglichst cremigen Pink Latte möchtest, kannst du einen Barista-Haferdrink verwenden.
10 leckere Variationen für deinen Rote-Bete-Latte
Und jetzt wird es spannend.
Denn die Basis lässt sich wunderbar verändern.
1. Rote-Bete-Latte mit Espresso
Du möchtest morgens nicht auf Kaffee verzichten?
Dann gib einen frisch gebrühten Espresso in jede Tasse.
EDEKA nennt diese Variante ebenfalls als Möglichkeit für einen Rote-Bete-Kaffee.
Die leichte Bitterkeit des Espressos bildet einen spannenden Kontrast zu Vanille und Ahornsirup.
2. Pink Latte mit weißer Schokolade
Für eine besonders gemütliche Dessert-Version kannst du etwas fein gehackte weiße Schokolade in der warmen Milch schmelzen lassen.
Dadurch wird der Drink:
cremiger, süßer und deutlich üppiger.
Perfekt für einen kalten Sonntagnachmittag.
3. Pumpkin-Spice-Pink-Latte
Ergänze zusätzlich:
- Muskat
- Nelke
- etwas Kardamom
Schon bekommt der Latte eine deutlich herbstlichere Gewürznote.
4. Pink Latte mit Kardamom
Eine kleine Prise gemahlener Kardamom passt überraschend gut zu Roter Bete und Vanille.
Aber sparsam dosieren – Kardamom ist intensiv.
5. Mit Orange
Etwas fein abgeriebene Bio-Orangenschale bringt eine frische, fruchtige Note hinein.
Besonders schön für Herbst und Winter.
6. Mit Kakao
Rote Bete und Schokolade harmonieren erstaunlich gut.
Ein Teelöffel Backkakao macht aus dem Pink Latte fast einen Rote-Bete-Kakao.
Die Farbe wird dadurch natürlich dunkler.
7. Extra Ingwer
Wer würzige Getränke liebt, kann zusätzlich etwas frisch geriebenen Ingwer verwenden.
Dadurch bekommt der Latte deutlich mehr Schärfe.
8. Mit Honig
Wer nicht vegan lebt, kann Ahornsirup durch Honig ersetzen.
Dadurch verändert sich das Aroma etwas, bleibt aber wunderbar warm und süß.
9. Pink Latte mit Kokos
Ein kleiner Anteil Kokosmilch macht das Getränk besonders cremig und verleiht ihm eine leicht exotische Note.
10. Iced Beetroot Latte
Warum nur im Herbst?
Im Sommer kannst du die Rote-Bete-Mischung vollständig abkühlen lassen.
Anschließend:
Eiswürfel ins Glas, Pink Latte darüber und kalten Milchschaum ergänzen.
Fertig ist ein Iced Pink Latte.

Rote-Bete-Latte für Kinder
Da die Grundversion keinen Kaffee enthält, lässt sich der Pink Latte grundsätzlich auch als besonderes warmes Milchgetränk gestalten.
Für eine mildere Variante würde ich:
- Ingwer reduzieren oder weglassen
- weniger Zimt verwenden
- die Rote-Bete-Menge etwas reduzieren
- eventuell etwas mehr Milch nehmen
Die pinke Farbe macht das Getränk dabei natürlich besonders spannend.
Muss ich rohe oder gekochte Rote Bete verwenden?
Die Rezeptvorlage verwendet eine Rote-Bete-Knolle, die geschält, klein geschnitten und direkt mit Milch, Vanille und Ahornsirup püriert wird.
Wenn dein Mixer mit rohen Gemüsestücken Schwierigkeiten hat, schneide sie wirklich sehr klein und püriere gründlich.
Für eine besonders seidige Konsistenz kannst du die Mischung anschließend durchsieben.
Was tun, wenn mein Latte zu erdig schmeckt?
Rote Bete besitzt von Natur aus ein charakteristisches Aroma.
Falls es dir zu intensiv ist, gibt es mehrere Möglichkeiten.
Mehr Vanille
Vanille macht den Geschmack weicher und runder.
Etwas mehr Ahornsirup
Eine kleine zusätzliche Süße kann die erdige Note ausbalancieren.
Mehr Milch
Die einfachste Möglichkeit.
Dadurch wird der Rote-Bete-Geschmack automatisch milder.
Orange ergänzen
Ein kleines bisschen Orangenschale sorgt für zusätzliche Frische.
Zimt erhöhen
Eine weitere Prise Zimt macht den Drink noch gemütlicher.
Was tun, wenn der Rote-Bete-Latte nicht pink genug ist?
Die Farbe hängt stark von der verwendeten Rote Bete und natürlich vom Verhältnis zwischen Gemüse und Milch ab.
Mehr Milch ergibt ein helles Rosa.
Mehr Rote Bete sorgt für ein kräftigeres Pink.
Am schönsten finde ich einen natürlichen Himbeer- bis Altrosa-Ton.
Der Drink muss nicht neonpink sein.
Gerade die leicht unterschiedlichen Farbschichten machen ihn besonders schön.
So entsteht der perfekte Farbverlauf
Wenn du den Pink Latte auch optisch besonders hübsch servieren möchtest:
- Zuerst die kräftige Rote-Bete-Mischung ins Glas geben.
- Warme aufgeschäumte Milch langsam darüberlaufen lassen.
- Nicht sofort kräftig umrühren.
- Mit einem langen Löffel nur ein- oder zweimal vorsichtig durchziehen.
Dadurch entstehen natürliche rosa Wirbel und unterschiedliche Farbschichten.
In einem transparenten Glas sieht das wunderschön aus.
Pink Latte für Gäste servieren
Der Rote-Bete-Latte eignet sich hervorragend als kleines Überraschungsgetränk beim Herbstbrunch.
Stell dir einen gedeckten Tisch vor mit:
- warmen Zimtschnecken
- frischem Obst
- kleinen Pancakes
- Granola
- Kerzen
- Leinenservietten
Und mittendrin diese leuchtend pinken Gläser.
Du brauchst dafür weder aufwendige Garnitur noch besondere Dekoration.
Etwas Milchschaum und eine Prise Zimt reichen vollkommen.
Was passt zum Rote-Bete-Latte?
Da der Latte selbst leicht süß und würzig ist, passen besonders gut:
Süß:
- Zimtschnecken
- Bananenbrot
- Apfelkuchen
- Hafercookies
- Pancakes
- French Toast
- Granola
- Muffins
Herzhaft:
Auch ein leichter Kontrast funktioniert.
Zum Beispiel:
- Frischkäsebrot
- Avocadotoast
- mildes Käsebrot
- Bagel
- kleine Frühstückssandwiches
Kann ich den Rote-Bete-Latte vorbereiten?
Teilweise.
Die Rote-Bete-Basis kannst du etwas früher vorbereiten und anschließend gut gekühlt aufbewahren.
Die aufgeschäumte Milch solltest du allerdings frisch zubereiten.
Nur dann bleibt der Milchschaum richtig schön.
Vor dem Zusammensetzen die Rote-Bete-Basis noch einmal kräftig umrühren beziehungsweise kurz mixen.
Brauche ich unbedingt einen Milchaufschäumer?
Nein.
Du kannst warme Milch beispielsweise auch:
- mit einem kleinen Schneebesen
- in einer French Press
- mit einem elektrischen Handquirl
aufschäumen.
Mit einem richtigen Milchaufschäumer funktioniert es natürlich besonders komfortabel.
Und wenn gar nichts davon vorhanden ist?
Dann schmeckt der Pink Latte auch ohne Schaum.
Häufige Fragen zum Rote-Bete-Latte
Enthält Rote-Bete-Latte Kaffee?
Die Grundversion nicht.
Der Begriff „Latte“ bezieht sich hier vor allem auf die warme beziehungsweise aufgeschäumte Milch. Wer möchte, kann Espresso ergänzen.
Kann man Pink Latte vegan machen?
Ja.
Einfach Kuhmilch durch eine pflanzliche Alternative ersetzen.
Hafer-, Mandel- oder Sojadrink funktionieren beispielsweise gut.
Ist Rote-Bete-Latte süß?
Durch den Ahornsirup besitzt er eine leichte Süße.
Du kannst die Menge aber problemlos nach deinem Geschmack reduzieren oder erhöhen.
Kann ich statt Ahornsirup Honig verwenden?
Ja, sofern der Latte nicht vegan sein muss.
Auch Agavendicksaft oder eine andere flüssige Süße funktionieren.
Kann ich zusätzlichen Kaffee hinzufügen?
Ja.
Ein Espresso pro Glas verwandelt das Getränk in eine Pink-Latte-Kaffeevariante.
Muss ich Vanilleschote verwenden?
Eine echte Vanilleschote bringt ein sehr schönes Aroma.
Wenn du gerade keine zu Hause hast, kannst du alternativ vorsichtig Vanillepaste oder echten Vanilleextrakt verwenden.
Kann ich den Pink Latte kalt trinken?
Ja.
Lass die Rote-Bete-Mischung abkühlen und serviere sie anschließend mit Eiswürfeln und kalter Milch.
Ein bisschen Farbe für graue Herbsttage
Vielleicht ist genau das das Schönste an diesem Getränk.
Draußen kann der Himmel grau sein.
Die Blätter können nass auf dem Gehweg kleben.
Und trotzdem steht plötzlich dieses leuchtend pinke Glas vor dir.
Warm.
Cremig.
Mit Vanilleduft und einer kleinen Zimtwolke auf dem Milchschaum.
Der Rote-Bete-Latte ist sicherlich nicht das klassischste Heißgetränk.
Aber vielleicht gerade deshalb eines, das man einmal ausprobieren sollte.
Und wer weiß:
Vielleicht steht beim nächsten gemütlichen Herbstnachmittag nicht automatisch nur Kaffee oder Kakao auf dem Tisch.
Sondern ein ziemlich rosafarbener neuer Favorit.
