Es gibt Gerichte, bei denen schon die Farbe dafür sorgt, dass man neugierig wird.
Diese Rote-Bete-Shakshuka gehört definitiv dazu.
Statt der klassischen tiefroten Tomatensauce landet hier zusätzlich fein geraspelte Rote Bete in der Pfanne. Zusammen mit Karotten, Paprika und Tomaten entsteht daraus eine kräftig rubinrote Gemüsesauce, in der die Eier direkt gegart werden.
Obendrauf kommen geröstete Pinienkerne, Walnüsse und Haselnüsse sowie frische Petersilie.
Und spätestens dann sieht die Pfanne aus, als hätte man wesentlich länger in der Küche gestanden, als es tatsächlich der Fall war.
Genau solche Rezepte mag ich besonders.
Sie funktionieren als gemütliches Wochenendfrühstück genauso wie als schnelles Abendessen. Man kann die Pfanne direkt auf den Tisch stellen, etwas Brot danebenlegen und alle nehmen sich einfach selbst.
Keine komplizierte Beilage.
Keine aufwendige Anrichteweise.
Nur eine große, warme Pfanne voller Gemüse, Gewürze und weich gegarter Eier.
Und ganz nebenbei ist die Rote-Bete-Shakshuka eine wunderbare Möglichkeit, das klassische Shakshuka-Prinzip einmal etwas anders zu interpretieren.
Shakshuka wird traditionell mit einer würzigen Tomaten-Gemüse-Basis und darin gegarten Eiern verbunden und ist vor allem in Nordafrika und dem Nahen Osten verbreitet. Die hier verwendete EDEKA-Variante ergänzt die Tomatenbasis mit Roter Bete und weiteren Gemüsesorten.
Warum du diese Rote-Bete-Shakshuka ausprobieren solltest
Schon die Kombination der Zutaten macht dieses Rezept etwas besonderer.
Die Rote Bete bringt ihre leicht erdige Süße mit.
Tomaten sorgen für Säure.
Paprika und Karotten machen die Sauce fruchtiger.
Zimt, Koriander und weitere Gewürze bringen Wärme hinein.
Und die Eier sorgen schließlich dafür, dass aus einer Gemüsepfanne eine komplette Mahlzeit wird.
Dazu kommt das knusprige Nuss-Topping.
Das Ergebnis ist gleichzeitig:
- würzig
- leicht süßlich
- fruchtig
- cremig
- nussig
- sättigend
- vegetarisch
- farbenfroh
- ideal zum Teilen
Und obwohl die fertige Pfanne ziemlich eindrucksvoll aussieht, bleibt die Zubereitung überschaubar.
Das Ausgangsrezept ist für vier Portionen ausgelegt und wird mit etwa 35 Minuten Gesamtzeit angegeben.
Was ist eigentlich Shakshuka?
Bei Shakshuka denkt man meistens an eine große Pfanne mit würziger Tomatensauce, Paprika und Eiern.
Die Eier werden dabei nicht separat gebraten.
Stattdessen entstehen kleine Mulden direkt in der Sauce, in die die Eier geschlagen werden.
Anschließend garen sie in beziehungsweise über der Gemüsesauce.
Genau dieses Prinzip bleibt auch bei der Rote-Bete-Shakshuka erhalten.
Der Unterschied:
Die Sauce bekommt durch die Rote Bete eine völlig neue Farbe und einen leicht erdig-süßlichen Geschmack.
Dadurch wirkt das Gericht etwas herbstlicher und kräftiger als viele klassische Shakshuka-Varianten.
Rote-Bete-Shakshuka Rezept
Portionen: 4
Zubereitungszeit: ca. 30 Minuten
Gesamtzeit: ca. 35 Minuten
Schwierigkeit: mittel
Ernährungsform: vegetarisch
Die folgenden Grundzutaten und Mengen orientieren sich am Rezept von EDEKA.
Zutaten
Für die Shakshuka
- 2 Rote Bete
- 2 Karotten
- 1 rote Zwiebel
- 1 rote Paprika
- 1 Prise edelsüßes Paprikapulver
- 1 Prise Zimt
- 1 Prise Kümmel
- 1 Prise Koriandersamen
- 2 EL Tomatenmark
- 500 g gehackte Tomaten
- Salz
- Pfeffer
- 2 TL Honig
- 4 Eier
- 1 TL natives Olivenöl
- ½ Bund glatte Petersilie
Für das knusprige Topping
- 30 g Pinienkerne
- 30 g Walnüsse
- 30 g Haselnusskerne
Rote-Bete-Shakshuka selber machen – so geht’s
1. Rote Bete vorbereiten
Zunächst die Rote Bete putzen und schälen.
Anschließend fein raspeln.
Mein Küchen-Tipp
Rote Bete färbt wirklich alles.
Hände.
Schneidebrett.
Küchentuch.
Und manchmal gefühlt sogar Dinge, die gar nicht in der Nähe lagen.
Lege deshalb ein Stück Backpapier auf dein Schneidebrett oder verwende ein Kunststoffbrett.
Wenn du keine pinken Hände möchtest, helfen außerdem Küchenhandschuhe.
2. Restliches Gemüse schneiden
Schäle die Karotten und rasple sie ebenfalls fein.
Die rote Zwiebel wird geschält, halbiert und in dünne Streifen geschnitten.
Wasche die Paprika, entferne Kerngehäuse und weiße Innenhäute und schneide sie ebenfalls in feine Streifen.
Im Ausgangsrezept werden Rote Bete und Karotten geraspelt sowie Zwiebel und Paprika in feine Streifen geschnitten.
Warum das Gemüse möglichst fein sein sollte
Je feiner das Gemüse geschnitten beziehungsweise geraspelt ist, desto schneller wird es weich.
Außerdem verbindet es sich besser mit den gehackten Tomaten.
Die fertige Shakshuka soll schließlich keine Gemüsesuppe mit großen Stücken werden.
Idealerweise entsteht eine dicke, fast samtige Sauce, in der die unterschiedlichen Gemüsesorten miteinander verschmelzen.
3. Gemüse anbraten
Erhitze etwas Olivenöl in einer großen ofenfesten Pfanne.
Gib Rote Bete, Karotten und Paprika hinein.
Lass das Gemüse ungefähr zehn Minuten unter regelmäßigem Wenden anschwitzen.
Danach kommen Zwiebeln und Gewürze hinzu.
Alles noch einige Minuten weiterbraten, damit die Gewürze ihr Aroma entfalten können.
Im Originalrezept wird das Gemüse zunächst zehn Minuten angeschwitzt; anschließend werden Gewürze und Zwiebel weitere fünf Minuten mitgegart.
Gewürze kurz mitrösten – warum sich das lohnt
Dieser kleine Schritt macht geschmacklich einen großen Unterschied.
Gewürze wie:
- Paprika
- Koriander
- Kümmel
- Zimt
entwickeln beim kurzen Erwärmen im Fett deutlich mehr Aroma.
Allerdings solltest du sie nicht zu lange bei starker Hitze rösten.
Verbrannte Gewürze schmecken schnell bitter.
Ein bis zwei Minuten bei mittlerer Hitze reichen meistens vollkommen.
4. Tomatenbasis dazugeben
Jetzt das Tomatenmark unter das Gemüse rühren.
Lass es ruhig kurz mitrösten.
Dadurch verliert es etwas von seinem rohen Geschmack und entwickelt mehr Tiefe.
Danach kommen die gehackten Tomaten hinzu.
Mit Honig, Salz und Pfeffer abschmecken.
Alles gründlich verrühren und einmal aufkochen lassen.
EDEKA kombiniert für die Sauce zwei Esslöffel Tomatenmark mit 500 Gramm gehackten Tomaten und zwei Teelöffeln Honig.
Warum Honig in die Shakshuka kommt
Tomaten bringen Säure mit.
Rote Bete besitzt dagegen eine natürliche erdige Süße.
Eine kleine Menge Honig hilft dabei, beide Komponenten miteinander zu verbinden.
Die Sauce soll dadurch nicht süß schmecken.
Der Honig rundet vielmehr die Säure der Tomaten ab.
Wenn deine Tomaten ohnehin sehr süß sind, kannst du zunächst etwas weniger verwenden und später nachwürzen.
5. Sauce abschmecken
Bevor die Eier hineinkommen, solltest du die Sauce unbedingt probieren.
Jetzt kannst du noch sehr einfach korrigieren.
Fehlt Salz?
Etwas nachwürzen.
Zu sauer?
Eine kleine zusätzliche Menge Honig kann helfen.
Zu süß?
Etwas Pfeffer oder ein Spritzer Zitronensaft bringt wieder Frische hinein.
Darf es würziger sein?
Etwas Paprika oder Koriander ergänzen.
6. Mulden für die Eier formen
Heize den Backofen auf 165 °C Umluft vor.
Drücke anschließend mit einem Kochlöffel vier kleine Mulden in die Gemüsesauce.
In jede Mulde schlägst du vorsichtig ein Ei.
Genau so sieht auch die Zubereitung der Rezeptvorlage aus.
Mein Tipp
Schlag die Eier vorher jeweils einzeln in eine kleine Tasse.
Dadurch kannst du sie kontrollierter in die Mulde gleiten lassen.
Außerdem landet nicht versehentlich Eierschale mitten in der Shakshuka.
7. Eier im Ofen garen
Stelle die gesamte ofenfeste Pfanne in den vorgeheizten Backofen.
Die Shakshuka bleibt ungefähr zehn Minuten darin, bis das Eiweiß gestockt ist.
Und jetzt wird es ein bisschen Geschmackssache.
Für flüssiges Eigelb
Die Eier lieber etwas früher kontrollieren.
Für cremiges Eigelb
Ungefähr bis zum angegebenen Zeitpunkt garen.
Für vollständig festes Eigelb
Ein paar Minuten länger im Ofen lassen.
Wichtig:
Die Eier garen auch nach dem Herausnehmen in der heißen Sauce noch ein wenig weiter.
Der Trick für perfekt gegarte Shakshuka-Eier
Das Ziel ist für viele:
festes Eiweiß + cremiges Eigelb.
Leider kann der Übergang ziemlich schnell gehen.
Deshalb würde ich die Pfanne gegen Ende der Garzeit regelmäßig kontrollieren.
Wenn das Eiweiß gerade fest geworden ist, das Eigelb aber noch leicht wackelt, ist meist der richtige Zeitpunkt gekommen.
Das knusprige Nuss-Topping
Während die Eier im Ofen garen, bereitest du das Topping vor.
Röste:
- Pinienkerne
- Walnüsse
- Haselnüsse
in einer trockenen Pfanne vorsichtig an.
Sobald sie duften, vom Herd nehmen und grob hacken.
Das Ausgangsrezept verwendet jeweils 30 Gramm Pinienkerne, Walnüsse und Haselnüsse.
Wichtig
Nüsse können beim Rösten erstaunlich schnell verbrennen.
Bleib deshalb am Herd und bewege die Pfanne regelmäßig.
Warum das Topping so wichtig ist
Die Shakshuka selbst ist weich und saucig.
Das Nuss-Topping bringt dazu genau das, was noch fehlt:
Crunch.
Geröstete Walnüsse und Haselnüsse schmecken außerdem deutlich intensiver als rohe.
Zusammen mit den Pinienkernen entsteht ein nussiges Aroma, das wunderbar zur Roten Bete passt.
8. Petersilie darübergeben und servieren
Nimm die Pfanne vorsichtig aus dem Ofen.
Hacke die glatte Petersilie grob und verteile sie zusammen mit dem Nuss-Topping über der Shakshuka.
Dann am besten sofort servieren.
Denn frisch aus dem Ofen schmeckt sie am besten.
Welche Pfanne eignet sich für Shakshuka?
Am praktischsten ist eine ofenfeste Pfanne.
Besonders gut funktionieren beispielsweise:
- Gusseisenpfannen
- Edelstahlpfannen
- geeignete beschichtete Pfannen mit ofenfestem Griff
Wenn deine Pfanne nicht in den Backofen darf, ist das aber kein Grund, auf Shakshuka zu verzichten.
Dann kannst du die Eier alternativ direkt auf dem Herd garen.
Mulden formen, Eier hineingeben, Deckel auflegen und alles bei niedriger Hitze ziehen lassen.
Was passt zu Rote-Bete-Shakshuka?
Eigentlich braucht dieses Gericht keine komplizierte Beilage.
Etwas Brot reicht vollkommen.
Besonders gut passen:
- Sauerteigbrot
- Baguette
- Fladenbrot
- Pita
- geröstetes Bauernbrot
- Ciabatta
- Vollkornbrot
Das Brot kannst du direkt in die würzige Rote-Bete-Tomatensauce tunken.
Und vermutlich bleibt am Ende ohnehin kaum Sauce in der Pfanne übrig.
Rote-Bete-Shakshuka zum Brunch
Für mich ist Shakshuka eines dieser Gerichte, die sofort nach langem Wochenendfrühstück aussehen.
Stell die heiße Pfanne einfach in die Mitte des Tisches.
Dazu:
- frisches Brot
- Joghurt
- Obst
- Kaffee
- Tee
- vielleicht ein kleiner Salat
Und schon wird aus einem einfachen Frühstück ein richtiger Brunch.
Besonders praktisch:
Du musst nicht für jede Person einzelne Tellergerichte vorbereiten.
Rote-Bete-Shakshuka als Abendessen
Shakshuka muss keineswegs nur morgens auf den Tisch.
Gerade an kalten Herbst- oder Winterabenden ist eine warme Gemüsepfanne mit Eiern richtig gemütlich.
Dazu Brot.
Vielleicht ein Klecks Joghurt.
Fertig.
Und weil viel Gemüse enthalten ist, fühlt es sich gleichzeitig deutlich leichter an als viele klassische Ofengerichte.
10 Variationen für deine Rote-Bete-Shakshuka
Das Grundrezept lässt sich wunderbar abwandeln.
1. Rote-Bete-Shakshuka mit Feta
Feta und Rote Bete sind einfach ein gutes Team.
Brösele kurz vor dem Servieren etwas Feta über die fertige Pfanne.
Seine salzige Note bildet einen tollen Kontrast zur leicht süßlichen Roten Bete.
2. Mit Ziegenkäse
Etwas cremiger und kräftiger wird die Shakshuka mit Ziegenfrischkäse.
Einfach kleine Kleckse zwischen den Eiern verteilen.
3. Extra scharf mit Chili
Wer es gerne scharf mag, gibt:
- Chiliflocken
- frische Chili
- Harissa
zur Tomatensauce.
Besonders Harissa passt wunderbar in die würzige Gemüsebasis.
4. Mit Kichererbsen
Für mehr Substanz kannst du eine Dose abgespülte Kichererbsen unter die Sauce mischen.
Dadurch wird die Shakshuka noch sättigender.
5. Mit Spinat
Frischer Babyspinat passt ebenfalls hervorragend dazu.
Einfach kurz vor den Tomaten unterheben und zusammenfallen lassen.
6. Mit Süßkartoffel
Kleine vorgegarte Süßkartoffelwürfel verstärken die leicht süßliche Note des Gerichts.
Besonders lecker im Herbst.
7. Mit Joghurt-Topping
Ein Klecks griechischer Joghurt auf der heißen Shakshuka bringt Frische und einen schönen Temperaturkontrast.
Noch besser mit etwas Zitronensaft und gehackter Petersilie.
8. Mit Tahini
Ein dünner Tahini-Zitronen-Drizzle macht aus der Shakshuka eine besonders cremige Variante.
Dafür einfach:
Tahini + Zitronensaft + etwas Wasser + Salz
verrühren.
9. Ohne Nüsse
Wenn du keine Nüsse verwenden möchtest, kannst du das Topping ersetzen durch:
- geröstete Sonnenblumenkerne
- Kürbiskerne
- Sesam
- geröstete Kichererbsen
10. Besonders würzig mit Kreuzkümmel
Falls du den typischen Shakshuka-Geschmack stärker betonen möchtest, kannst du zusätzlich etwas Kreuzkümmel verwenden.
Er passt besonders gut zu Tomate und Paprika.

Mildere Rote-Bete-Shakshuka für Kinder
Wenn Kinder mitessen, kannst du die Gewürze zunächst etwas zurückhaltender dosieren.
Vor allem:
- Chili weglassen
- Pfeffer reduzieren
- Kümmel beziehungsweise Kreuzkümmel vorsichtig verwenden
Die leicht süßliche Rote-Bete-Tomatensauce funktioniert oft überraschend gut.
Auch ein kleiner Klecks Naturjoghurt auf dem Teller kann kräftige Aromen etwas milder machen.
Rote-Bete-Shakshuka ohne Honig
Du möchtest keinen Honig verwenden?
Dann kannst du ihn beispielsweise ersetzen durch:
- Ahornsirup
- Agavendicksaft
- eine kleine Prise Zucker
Oder du lässt die Süße ganz weg, wenn deine Tomaten bereits mild genug schmecken.
Kann ich gekochte Rote Bete verwenden?
Grundsätzlich kannst du auch bereits gegarte Rote Bete ausprobieren.
Dadurch verkürzt sich die Garzeit des Gemüses etwas.
Allerdings enthält gegarte Rote Bete meist mehr Feuchtigkeit und besitzt eine weichere Struktur.
Die Sauce kann dadurch etwas anders werden.
Verwende möglichst naturbelassene vorgekochte Rote Bete, nicht die süß-sauer eingelegte Variante.
Kann ich die Shakshuka vorbereiten?
Ja – zumindest teilweise.
Die komplette Gemüse-Tomaten-Basis kannst du wunderbar vorher zubereiten.
Lass sie anschließend abkühlen und bewahre sie gut verschlossen im Kühlschrank auf.
Wenn du essen möchtest:
- Sauce langsam erhitzen.
- Mulden formen.
- Eier hineingeben.
- Fertig garen.
- Frisches Topping darübergeben.
Die Eier würde ich tatsächlich erst kurz vor dem Essen hinzufügen.
So kannst du ihren Garpunkt besser kontrollieren.
Wie bewahre ich Reste auf?
Reste der Gemüse-Tomaten-Basis lassen sich gut gekühlt aufbewahren.
Bei bereits gegarten Eiern verändert sich die Konsistenz beim erneuten Erwärmen allerdings deutlich.
Das Eigelb wird dabei meistens fester.
Wenn du schon weißt, dass du nur einen Teil essen wirst, ist es deshalb besser, zunächst nur so viele Eier zu garen, wie tatsächlich benötigt werden.
Was tun, wenn meine Shakshuka zu flüssig ist?
Eine gute Shakshuka sollte saucig sein, aber nicht wie Suppe über den Teller laufen.
Ist die Sauce zu flüssig:
Lass sie einige Minuten ohne Deckel einkochen.
Dabei verdampft überschüssige Flüssigkeit.
Erst danach solltest du die Mulden für die Eier formen.
Was tun, wenn die Shakshuka zu trocken wird?
Die andere Richtung gibt es natürlich auch.
Ist zu viel Flüssigkeit verdampft, kannst du etwas:
- gehackte Tomaten
- passierte Tomaten
- Wasser
- Gemüsebrühe
hinzugeben.
Dann erneut abschmecken.
Wie bekomme ich eine besonders schöne rote Farbe?
Die Kombination aus Tomaten und Roter Bete sorgt bereits ganz natürlich für eine intensive Farbe.
Damit sie besonders schön bleibt:
Rote Bete nicht endlos zerkochen.
Außerdem wirken grüne Petersilie, weißes Ei und goldbraune Nüsse als Kontrast besonders schön.
Gerade in einer dunklen Gusseisenpfanne sieht das Gericht dadurch fantastisch aus.
So richtest du Rote-Bete-Shakshuka schön an
Eigentlich ist dieses Gericht schon direkt aus der Pfanne ziemlich fotogen.
Ein paar kleine Details machen trotzdem einen Unterschied.
Direkt vor dem Servieren darübergeben:
🌿 frische Petersilie
🌰 geröstete Nüsse
🫒 einen kleinen Schuss gutes Olivenöl
🤍 eventuell etwas Feta oder Joghurt
🌶️ optional Chiliflocken
Daneben ein paar Scheiben rustikales Brot.
Mehr braucht es eigentlich nicht.
Häufige Fragen zur Rote-Bete-Shakshuka
Muss die Pfanne ofenfest sein?
Für diese Zubereitungsweise ja.
Du kannst die Eier aber alternativ bei geschlossenem Deckel direkt auf dem Herd garen.
Wie erkenne ich, dass die Eier fertig sind?
Das Eiweiß sollte vollständig gestockt sein.
Das Eigelb darf je nach persönlichem Geschmack noch flüssig oder cremig bleiben.
Kann ich mehr als vier Eier verwenden?
Natürlich.
Bei einer ausreichend großen Pfanne kannst du zusätzliche Mulden formen und mehr Eier verwenden.
Dabei kann sich die Garzeit leicht verändern.
Kann ich die Nüsse austauschen?
Ja.
Du kannst beispielsweise Kürbiskerne, Sonnenblumenkerne oder Sesam verwenden.
Passt Feta zu Rote-Bete-Shakshuka?
Sehr gut.
Der salzige Feta bildet einen schönen Kontrast zur süßlich-erdigen Roten Bete und der Tomatensauce.
Kann man Shakshuka kalt essen?
Sie schmeckt grundsätzlich auch lauwarm.
Am besten ist sie meiner Meinung nach allerdings frisch und warm aus der Pfanne – besonders wenn das Eigelb noch cremig ist.
Warum Rote Bete in Shakshuka so gut funktioniert
Auf den ersten Blick klingt die Kombination vielleicht ungewöhnlich.
Tomaten und Rote Bete besitzen jedoch etwas gemeinsam:
Beide bringen viel Farbe und einen intensiven Eigengeschmack mit.
Während Tomaten eher säuerlich-fruchtig sind, ist Rote Bete süßlich und erdig.
Genau daraus entsteht ein schöner Kontrast.
Die Gewürze verbinden beide Komponenten.
Das Ei macht die Sauce milder.
Und das Nuss-Topping sorgt schließlich dafür, dass auch bei der Textur etwas passiert.
Weiche Sauce.
Cremiges Ei.
Knusprige Nüsse.
Frische Petersilie.
So entsteht mit relativ einfachen Zutaten ein Gericht, das erstaunlich viele unterschiedliche Aromen und Texturen zusammenbringt.
Eine Pfanne, die direkt auf den Tisch darf
Vielleicht ist genau das einer der Gründe, warum ich Shakshuka so gerne mag.
Sie möchte gar nicht perfekt angerichtet werden.
Die Pfanne darf direkt auf den Tisch.
Das Brot darf mit den Händen gebrochen werden.
Und wenn am Ende jemand mit der letzten Brotecke noch die restliche Sauce aus der Pfanne wischt, war das Essen vermutlich ziemlich gelungen.
Die Rote-Bete-Shakshuka macht aus diesem ohnehin gemütlichen Gericht eine besonders farbenfrohe Version.
Herzhaft.
Würzig.
Ein bisschen süßlich.
Knusprig.
Cremig.
Und vor allem:
ein Rezept, das genauso gut an einen langen Sonntagmorgen wie an einen kalten Dienstagabend passt.
